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4 grundlegende Tipps, um Wein zu Hause zu lagern

Um das Beste aus einem guten Wein herauszuholen – und die Ribera del Duero ist dafür ein großartiges Beispiel –, muss man ihn richtig lagern und mit der richtigen Temperatur servieren. Aufwendige Schränke und Geräte sind nicht unbedingt nötig: Oft genügt gesunder Menschenverstand, damit die Weine ihr Bestes geben.

EMPFEHLUNGEN: Wird ein Wein falsch gelagert, kann das seinen Geschmack beeinträchtigen, und im schlimmsten Fall bekommt er Fehler. Bei der Lagerung sollte man diese allgemeinen Punkte beachten:

• Für die Lagerung über längere Zeit sollte die Temperatur aller Weine niedrig und konstant sein, am besten zwischen 10 °C und 15 °C, denn extreme Kälte und Hitze schaden. Einer der schlechtesten Orte für die lange Lagerung ist die Küche, wegen der großen Temperaturschwankungen. Lange Zeit im Kühlschrank kann die Korken verhärten und ihre Elastizität nehmen; dann schließen sie nicht mehr dicht, Luft greift den Wein an und es kommt zu vorzeitiger Alterung, Oxidation usw.

• Lagern Sie Weine mit Naturkorken liegend, damit der Korken mit dem Wein in Kontakt bleibt. Trocknet der Korken aus, kann Luft eindringen und den Wein oxidieren. Weine mit Schraubverschluss können ohne Risiko stehend gelagert werden. Schaumweine sollten stehend gelagert werden: Kohlensäure, Alkohol und pH-Wert setzen dem Korken zu, deshalb sollten sie nicht direkt mit ihm in Kontakt sein.

• Halten Sie Weine von direktem Licht fern. Sonnenlicht oder Kunstlicht erwärmen den Wein und lassen ihn vorzeitig altern. Kunstlicht kann bei manchen Weinen unangenehme Aromen verursachen.

• Halten Sie den Wein von Erschütterungen fern, damit er sich nicht verändert.

Und denken Sie daran: Wer den Wein heute gut lagert, hat morgen das beste Erlebnis.

Gute Ideen, um Wein an ungewöhnlichen Orten zu lagern.

Ein Schritt weiter: der Weinklimaschrank

Weinkühlschränke sind meist eigenständige Geräte, die eine konstante Temperatur halten. Manchmal ist es sinnvoll, einen zum Servieren statt für die lange Lagerung zu haben. So machen es Restaurants, die den Wein darin vor dem Servieren temperieren.

Ein Weinkühlschrank, auch Weinklimaschrank genannt, unterscheidet sich deutlich von einem herkömmlichen Küchenkühlschrank. Die Temperaturbereiche sind andere, die Tür ist meist aus Glas, damit man hineinsehen kann, und die Kühlsysteme arbeiten mit wenig Vibration.

4 Punkte, die Sie beachten sollten

• Ort und Größe: Bevor Sie über Technik nachdenken, überlegen Sie, wie viele Flaschen Sie lagern möchten und wo der Schrank stehen soll. Soll er eingebaut werden, etwa in eine Bar oder eine kleine Küche, oder ein freistehendes Modell sein? Denken Sie dabei auch daran, in welche Richtung sich die Tür öffnet.

• Klimaklasse: Damit der Schrank immer zuverlässig kühlt, ist auch die Raumtemperatur wichtig. Die Klimaklasse gibt an, bei welcher Raumtemperatur das Gerät seinen Inhalt kühlen kann.

• Funktionen: Das Wichtigste sind die Funktionen. Brauchen Sie zwei Temperaturzonen? Oder trinken Sie meist nur eine Art Wein, sodass eine Zone genügt? Achten Sie auch darauf, dass der Schrank Ihren wertvollen Inhalt vor UV-Strahlung und Störungen schützt. Besonders wichtig ist, dass sich Feuchtigkeit und Temperatur genau nach Ihren Wünschen einstellen lassen. Dafür sollte er ein Thermometer und einen Feuchtigkeitsmesser (Hygrometer) haben.

• Kosten und Verbrauch: Ein letzter, aber wichtiger Punkt sind die Kosten. Neben dem Kaufpreis entstehen laufende Kosten durch den Stromverbrauch. Je besser die Energieeffizienzklasse, desto geringer der jährliche Verbrauch.

4 grundlegende Tipps, um Wein zu Hause zu lagern
Wine storage under stairs
Wine storage under stairs

Quelle: Blog von TresPiedras, veröffentlicht am 22. April 2020.

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